So lief 2025 das Geschäft mit Renten- und Pensionsversicherungen

19.6.2026 – Die Produktgruppe Renten- und Pensionsversicherungen kommt seit 2017 auf einen immer größeren Anteil beim Bestand. Auch beim Neuzugang zeigt die Kurve langfristig nach oben. Nach aktuellen GDV-Zahlen spielen Mischformen mit Garantien immer mehr die größte Rolle, während die Bedeutung der klassischen Policen kontinuierlich sinkt. Im Aufwärtstrend befinden sich die Fondspolicen.

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2025 verzeichneten die im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) organisierten Lebensversicherer einen Neuzugang von nur noch 3,8 Millionen eingelösten Versicherungsscheinen. Dies bedeutet nach einem Minus um ein Neuntel einen neuen absoluten Tiefststand.

Das geht aus der am Dienstag vom GDV im Internet veröffentlichten Zahlensammlung „Altersvorsorge in Zahlen“ hervor (VersicherungsJournal 17.6.2026). Dort werden die vollständigen Geschäftszahlen der Sparte für das Geschäftsjahr 2025 dargelegt.

Bedeutungszuwachs beim Neuzugang

Mit rund 2,13 Millionen Scheinen fielen fast 56 Prozent des Neugeschäfts auf die Produktgruppe Renten- und Pensionsversicherungen. Das entspricht stückmäßig dem vierthöchsten Wert seit 2015. Nur zwischen 2019 und 2021 brachte die Branche mehr neue Policen dieser Gattung unters Volk. Vom Anteil her wurde ein neuer Höchstwert erzielt, der zuvor 2021 mit knapp der Hälfte erreicht worden war (24.8.2022).

Die niedrigste Zahl an eingelösten Renten- und Pensionspolicen im Betrachtungszeitraum verzeichnete die Branche 2017 mit unter zwei Millionen (40,3 Prozent). Nur ein Jahr zuvor war der Anteil noch ein bisschen niedriger ausgefallen.

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Immer weniger neue Klassik-Policen

Die Produktgruppe unterteilt der Versichererverband seit einigen Jahren in drei Segmente. Eines davon umfasst die Klassik-Policen, deren Anteil sich seit 2017 auf unter ein Neuntel weit mehr als halbierte. Die Kurve zeigte nur einmal nach oben, und dies auch nur minimal (24.7.2023).

Nachdem sich die Bedeutung der Fondspolicen zu Beginn des Beobachtungszeitraums leicht von einem Neuntel auf ein Zehntel vermindert hatte, ging es danach steil nach oben. So hat sich der Anteil zwischen 2019 und 2025 auf über ein Drittel fast verdreieinhalbfacht.

Zusammensetzung Neuzugang (Bild: Wichert)

Die Mischformen mit Garantien waren in allen betrachteten Jahren die dominierende Variante. Ihr Gewicht nahm von knapp zwei Dritteln (2017) bis auf fast drei Viertel (2019) zu, um dann wieder zu sinken – zuletzt auf den Tiefstwert von nur noch 55 Prozent.

Mischformen werden immer relevanter

Ein Blick auf die oben genannten Varianten im Bestand der Lebensversicherer zeigt, dass die Bedeutung der klassischen Versicherungen kontinuierlich abnimmt. Ihr Part reduzierte sich auf Achtjahressicht von 63 auf unter 47 Prozent. Die Wichtigkeit der Mischformen mit Garantien nahm hingegen kontinuierlich zu – und zwar von einem guten Viertel auf zuletzt weit über ein Drittel.

Bestand (Bild: Wichert)

Die Bedeutung der Fondspolicen erhöhte sich seit 2019 von zehn auf zuletzt über 15 Prozent. In den beiden Jahren davor war sie jeweils leicht zurückgegangen.

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