Merz will Deutschland durch Innovation und Technologie wettbewerbsfähiger machen
Lesezeit: 2 Minuten Erstellt: 22. Mai 2026
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am 21. Mai 2026 bei den German Startup Awards in Berlin einen umfassenden wirtschaftspolitischen Reformkurs der Bundesregierung bekräftigt. Vor Gründerinnen und Gründern sowie Investoren warb Merz leidenschaftlich für eine Modernisierung des Standorts und betonte, dass technologische Souveränität und Innovationsfähigkeit die direkten Fundamente zur Sicherung des Friedens und des Wohlstands in Deutschland seien. Zugleich stimmte er die Branche darauf ein, dass der eingeleitete Reformprozess Zeit benötige und die Überwindung gesellschaftlicher Widerstände erfordere.
Digitalisierungs-Offensive und die „digitale Brieftasche“
In seiner Rede hob Merz die Neuausrichtung der staatlichen Strukturen durch das neu geschaffene Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung unter der Leitung von Karsten Wildberger hervor. Deutschland müsse im globalen Wettbewerb schneller, einfacher und digitaler werden. Ein Kernelement dieser Strategie sei eine umfassende Modernisierungsagenda zwischen Bund und Ländern, die über 200 Vorhaben zum Bürokratieabbau und zur Planungsbeschleunigung umfasst.
Konkret kündigte der Kanzler an, dass am 2. Januar 2027 die sogenannte digitale Brieftasche in Deutschland eingeführt werden soll, mit der sich Bürger gegenüber Behörden, Banken und dem Einzelhandel digital ausweisen können. Zudem plant die Bundesregierung eine „Work-and-Stay-Agentur“ auf einer digitalen Plattform, um Arbeitsgenehmigungen und Berufsanträge für internationale Fachkräfte drastisch zu beschleunigen.
Kapitalmarktreform und Verdopplung der Rechenkapazitäten
Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, treibt die Bundesregierung laut Merz den massiven Ausbau der heimischen Infrastruktur voran. Innerhalb von fünf Jahren sollen die Rechenkapazitäten in Deutschland verdoppelt werden, um im Zeitalter von Cloud- und Quantencomputing die Unabhängigkeit von den USA und China zu gewährleisten. Mit der „Hightech Agenda Deutschland“ fokussiere sich die Politik zudem auf sechs Schlüsseltechnologien, darunter Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie und Fusionsenergie. Mit Blick auf die Wachstumsfinanzierung von Start-ups kritisierte der Kanzler, dass immer noch zu viel privates Vermögen ungenutzt auf Sparkonten liege. Durch eine anstehende Rentenreform und die Stärkung von Wagniskapital über den Deutschlandfonds sowie das Standortfördergesetz soll der Kapitalmarkt gestärkt werden. Das Ziel sei klar definiert, so Merz: Erfolgreiche deutsche Gründungen dürften in späteren Wachstumsphasen nicht länger ausschließlich auf außereuropäisches Kapital angewiesen sein.
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Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung
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